Bis zu 8.500 Herzschläge weniger pro Tag!

Das wurde in einer aufwändigen Studie an einer Schule festgestellt – der Hauptschule Haus im steiermärkischen Ennstal. Aus den Ergebnissen lässt sich eindeutig die gesundheitsfördernde und damit lebensverlängernde Wirkung von Massivholz in Gebäuden ableiten.

Stress ade oder: Massivholz ist gut für Gemüt und Herz.

Die Studie lief folgendermaßen ab: jeweils zwei Klassenräume wurden mit Massivholz ausgestattet, zum Beispiel mit Eichenparkett, Tannendecken und Fichtewänden; zwei andere Klassenzimmer dagegen konventionell renoviert. Mit den 52 in den Klassen lernenden Schülern wurden dann Vergleichsmessungen und Befragungen durchgeführt, und zwar über einen längeren Zeitraum von insgesamt 10 Monaten. So konnten die Langzeitwirkungen untersucht werden.

Holz schont das Herz, Kreislauf und Nervensystem. Verlängert also das Leben.

Das Ergebnis der Studie ist beeindruckend: 

  • Die Herzfrequenz sank bei den Kindern in den Holzklassen um durchschnittliche 7 %.
  • Der herzschützende Vagustonus stieg jedoch signifikant an.
  • Nach den Ferien stieg die Herzfrequenz in den normalen Klassen an, in den Holzklassen sank sie sogar unter das Ferienniveau.
  • Die Leistungsfähigkeit in den Holzklassen wurde tendenziell verbessert: die Konzentrationsfähigkeit blieb gleich bzw. stieg leicht an.
  • Die soziale Beanspruchung der Kinder durch die Lehrer wurde deutlich vermindert.

Nachhaltige positive Wirkungen auf die Lebenserwartung? In weitestgehend naturbelassenen Holzhäusern unbedingt zu erwarten!

Quelle: „SOS – Schule ohne Stress“, Maximilian Moser, HUMAN RESEARCH Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung, Weiz & arte.med, Klagenfurt, 2009