Erweitertes Spektrum im konstruktiven Holzbau durch Laubholz.

Im Rahmen der Umstrukturierung der Wälder wird der Laubholzanteil in baden-württembergischen Wäldern in den kommenden Jahren zunehmen. Durch diesen Waldumbau werden die Wälder an die Klimabedingungen angepasst und sind dadurch weniger anfällig gegenüber Wetterextremen. Des Weiteren erhöht sich die Biodiversität in den Wäldern.

Der Einsatz von Laubholz, insbesondere Buche, erweitert die Möglichkeiten des modernen Holzbaus. Hervorzuheben sind hier besonders die hohen Festigkeitseigenschaften. Industriell gefertigte Holz- und Holzwerkstoffprodukte aus Laubholz sind beispielsweise Brettschichtholz und Furnierschichtholz.

Beispiel zur Laubholzverwendung in Thüringen.

Beispiel zur Laubholzverwendung in Baden-Württemberg.

Beispiel zur Laubholzverwendung in der Schweiz.

Der schönste Plattenbau der Welt.

Film über den Forstpavillon in Schwäbisch Gmünd: digital gefertigtes Monument in einer analogen Welt.

Ein robotergefertigtes Tragwerk aus Buche? Warum nicht! Der Forstpavillon der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd ist das bisher weltweit einzige vollständig digital geplante und mit robotisch gefertigten Platten gebaute Gebäude. Für die hervorragende und zugleich vorbildhafte wissenschaftliche Arbeit der Holzforschung und -verwendung wurde der Pavillon mit dem Wilhelm-Klauditz-Preis vom internationalen Verein für Technische Holzforschung ausgezeichnet. 

Das 125 m2 große Gebäude entstand durch die exzellente Zusammenarbeit des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und das Institut für Tragwerkskonstruktion und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart sowie müllerblaustein Holzbau in Kooperation mit ForstBW und KUKA Roboter. Finanziert wurde das Forschungsprojekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Clusterinitiative Forst und Holz BW.