Vom Wald bis zum fertigen Produkt: Europas Wertschöpfungskette Holz spart jährlich 806 Mio. Tonnen CO2

CEPI Studie “Climate effects of the forest-based sector in the European Union”

 

Ostfildern, 23.06.2020. Bekannt ist es eigentlich schon lange: Die Europäischen Wälder sowie der Forst-basierte Sektor von Papier bis Holzbau und sonstigen Holzprodukten präsentieren sich als unschlagbare Lösungen für die globalen Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel.

 

In Europa spart der forstbasierte Sektor 806 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr ein und damit 20% der gesamten EU-Emissionen. Zu diesem Ergebnis gelangte die Studie “Climate effect of the forest-based sector in the European Union“, die unter Federführung des Verbandes der Europäischen Papierindustrie (CEPI) erstellt wurde. 

 

Neun weitere Verbände der Wertschöpfungskette Holz, von der Forstwirtschaft, über die holzverarbeitende Industrie bis hin zur Printbranche beteiligten sich daran. Berechnet wurden die Emissionen während der Produktionsprozesse (51 Mio. t), die der Speicherung in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern sowie in Holzprodukten wie Möbel, Bauholz oder Papier (447 Mio. t) gegenübergestellt wurden. Zusätzlich wurde noch die Einsparung durch die Substitution von fossil-basierten Produkten sowie Energieträgern berücksichtigt (410 Mio. t).

 

Quellen:

holz.fordaq.com

cepi.org 

eustafor.eu

ihb.ch