proHolzBW als Vorbild für Holz-Kompetenzzentrum in Sachsen

Staatsminister Schmidt und sein baden-württembergischer Amtskollege Peter Hauk. Foto: MlR

Reinhold Müller, Geschäftsführer müellerblaustein. Foto: proHolzBW

proHolzBW Geschäftsführer Christoph Jost

v. l. n. r.: Ulrich Menke, Abteilungsleiter Stadtentwicklung, Bau- u. Wohnungswesen; Thomas Schäfer und Konstantin zu Dohna von Holzbau Baden-Württemberg. Foto: proHolzBW

Bernhard Panknin, MlR BW. Foto: proHolzBW

 

Staatsminister Schmidt und Amtskollege Peter Hauk zu Besuch im Forum Holzbau 

Ostfildern, 22.06.2020. Staatsminister Thomas Schmidt hat am 18. Juni 2020 gemeinsam mit seinem baden-württembergischen Amtskollegen Peter Hauk das Holzbaukompetenzzentrum in Ostfildern besucht. Mit dabei war der Präsident der Sächsischen Architektenkammer, Andreas Wohlfahrt, sowie weitere Experten aus dem Bereich des Holzbaus.    

„Der Holzbau erlebt zu Recht eine Renaissance: Er ist derzeit eine der nachhaltigsten Bauweisen – ökologisch, ressourcenschonend, modern und sicher. Deswegen wollen wir in Sachsen weitere Potenziale heben und den Holzbau weiterbefördern“, sagte Staatsminister Schmidt. „Unter dem Dach unserer Zukunftsinitiative simul+ wollen wir ein Holzbaukompetenzzentrum aufbauen, um Wissen zum Holzbau zu vermitteln, neue Technologien zu erproben und die Akteure der Branche noch besser zu vernetzen. Der Erfahrungsaustausch mit den baden-württembergischen Holzbau-Experten war sehr wertvoll. Ich hoffe, dass wir den Austausch intensivieren können!“

Auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Sachsen freut sich auch Christoph Jost, Geschäftsführer der proHolzBW. „Wir bieten sehr gerne Unterstützung beim Aufbau eines Kompetenzzentrums an“, so Jost. „Dabei können wir bewährte Strukturen und Erfahrungswerte der proHolzBW zur Verfügung stellen.“ Erprobte Formate wie NUTZwerkHOLZ für die Nachwuchsförderung oder die proHolzBW Fachberatung können als Beispiel dienen für den Aufbau des Kompetenzzentrums in Sachsen.

Ziel der Sächsischen Kollegen ist es, die Verwendung von Holz und anderen nachwachsenden, ökologischen Baustoffen, insbesondere recycelter und wiederverwendbarer Materialien, besser zu unterstützen. „Wir wollen die handwerkliche und industrielle Holzbaufertigung, die in Sachsen eine lange Tradition hatte, wiederbeleben! Durch die Holznutzung im Bau kann langfristig CO2 gebunden werden. Einen besseren Klimaschutz kann es kaum geben!“, sagte Staatsminister Schmidt.

„Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Holzbau und damit den Klimaschutz und die Wertschöpfung vor allem in ländlichen Regionen in ganz Deutschland weiter voranzubringen. Dabei arbeiten wir gerne mit Sachsen auf fachlicher und politischer Ebene zusammen“, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.  

Die proHolzBW GmbH kümmert sich seit 2015 als Drehscheibe der Netzwerke Forst und Holz um die Förderung der Holzverwendung in Baden-Württemberg. Zu den Kernaufgaben der proHolzBW zählen deshalb die Holzbaufachberatung, Fachinformationen zum Thema Holzbau und branchenübergreifendes Marketing. Wir informieren, vermitteln und unterstützen die Teilbranchen entlang der Wertschöpfungskette vom Forstbetrieb bis zum Endverbraucher. Wir tragen durch intensive Kommunikation Themen der Forst- und Holzwirtschaft in die Gesellschaft. Wir verbinden die Interessen von öffentlichen und privaten Bauherren, Architekten und Planern mit dem nachhaltigen Handeln der Forst- und Holzwirtschaft.

 

 

 

Quellen:

proHolzBW

mlr.baden-wuerttemberg.de