NUTZwerkHOLZ öffnet Architektenexkursionen für Studierende

Torsten Herms, Nicolas Ctvrtnik und Mesut Nada (v. l. n. r.)

Nicolas, Torsten und Mesut im Gespräch mit Sybille Waechter

Vortrag von Prof. Stefan Krötsch, HTWG Konstanz

proHolzBW engagiert sich mit Projekt NUTZwerkHOLZ für die Nachwuchsförderung an Hochschulen und Universitäten – Studenten der SRH Heidelberg nehmen an Fortbildungsexkursion für Architektinnen und Architekten teil

Ostfildern, 15. März 2019. proHolzBW engagiert sich mit dem Nachwuchskräfteprogramm NUTZwerkHOLZ, das Vorlesungen, Informationsmaterial und Exkursionen für Studierende umfasst, an Hochschulen und Universitäten, um angehende Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure frühzeitig für den Baustoff Holz zu begeistern. „Das können sicher auch unsere Architekturexkursionen für erfahrene Architekturschaffende, Planerinnen und Planer sowie kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger leisten. Deshalb haben wir uns nun entschieden, bis zum Anmeldeschluss noch nicht gebuchte Plätze dieser eigentlich kostenpflichtigen Architekturexkursionen für Studierende freizugeben“, sagt proHolzBW Geschäftsführer Christoph Jost. Die drei Bachelor Absolventen der Architektur an der SRH Hochschule Heidelberg, Nicolas Ctvrtnik, Torsten Herms und Mesut Nada haben es ausprobiert und unsere Exkursion am 13. März 2019 in Mannheim und Heidelberg mitgemacht. Wir haben Sie am Ende des Tages nach Ihren Eindrücken gefragt.

proHolzBW: Wir haben Euch vor der Tour gesagt, dass wir sehr auf Euer Feedback gespannt sind, wie Euch der Tag gefallen hat. Mit welchen Erwartungen seid Ihr mitgefahren und wurden die erfüllt?

Torsten: Wir wollten einfach mal schauen, ob wir etwas dazulernen können. Das wurde auf jeden Fall erfüllt. Es gab eine Menge interessanter Informationen, viel intensiver als sonst.

proHolzBW: Das heißt, Ihr hattet im Studium auch schon Berührung mit Holzbau?

Mesut: Ja, Holzbau war ein Thema und wir haben auch Baustellen besichtigt. Wie Torsten allerdings sagt, war der Informationsfluss hier deutlich intensiver.

Nicolas: Super fand ich, dass die Architekten vor Ort waren und sich Zeit für Gespräche genommen haben. Das gab es in dieser Form auf unseren Exkursionen bislang nicht.

proHolzBW: Das ist ein Punkt, der an unseren Exkursionen sehr geschätzt wird. Wie wir gesehen haben, habt Ihr die Gelegenheit auch intensiv genutzt. Frau Waechter scheint Euch besonders beeindruckt zu haben.

Nicolas: Ja, auf jeden Fall. Das Gemeindezentrum Wiesloch war für uns ein Höhepunkt der Tour. Da sind wir schon in der Bauphase häufiger verbeigefahren und haben immer mal wieder geschaut, was gerade passiert.

Torsten: Ja, das ist ein tolles Projekt. Aber auch die Mischung der präsentierten Gebäude insgesamt, die die verschiedenen Bauweisen innerhalb des Holzbaus deutlich gemacht haben, hat uns gut gefallen.   

proHolzBW: Und würdet Ihr sagen, der Holzbau wäre etwas, was Ihr Euch später als Betätigungsfeld vorstellen könntet?

Torsten: Momentan könnte ich mir Schiffsbau gut vorstellen. Aber im Prinzip sind wir alle drei noch offen, wollen erstmal in alles reinschnuppern und dann weiterschauen.

Mesut: Dafür war das heute sehr gut. Im Studium werden zwar alle Gewerke besprochen, aber der Schwerpunkt bei uns lag eher auf Stahl und Beton. Da sind wir entsprechend fitter. Holz ist der Baustoff der nach meinem Empfinden am wenigsten Berücksichtigung findet.

proHolzBW: Das wollen wir gerne ändern. Was können wir tun? Habt Ihr Anregungen für uns?

Mesut: Wir kennen das Engagement von proHolzBW, weil es auch schon mal eine NUTZwerkHOLZ Veranstaltung an der Hochschule gab. Das sollte weiter angeboten werden, genau wie die Möglichkeit an solchen Exkursionen teilzunehmen.

proHolzBW: Da könnt Ihr uns natürlich auch helfen, indem Ihr Eure Dozenten darauf hinweist, dass wir diese Angebote haben und mit dem NUTZwerkHOLZ auch Exkursionen und Vortragsveranstaltungen für die Lehrstühle organisieren. Vielen Dank, für Euer Feedback und dass Ihr heute dabei wart. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.