Moderner Holzbrückenbau bei Würth Symposium präsentiert

Vortrag Holzbrückenbau im Carmen Würth Forum

Dr.-Ing. Karl Kleinhanß, Qualitätsgemeinschaft Holz-Brückenbau e.V.

Wildtierbrücke aus Holz

10 Punkte die für Holz sprechen

proHolzBW und Schaffitzel Holzindustrie zeigen Präsenz im Ausstellerbereich

Carmen Würth Forum Künzelsau

Rund 200 Ingenieure und Baufachleute besuchen Fachtag zu Themen des Ingenieur-, Brücken- und Tunnelbaus im Carmen Würth Forum in Künzelsau – Dr.-Ing. Karl Kleinhanß von der Qualitätsgemeinschaft Holz-Brückenbau e.V. identifiziert 10 Vorzüge von Holz gegenüber Beton – Schaffitzel Holzindustrie und proHolzBW informieren Besucher im Ausstellerbereich

Ostfildern, 22. Februar 2019. Es war bereits das sechste Symposium für Ingenieur-, Brücken- und Tunnelbau, das am 21. Februar 2019 im Carmen Würth Forum in Künzelsau stattfand. Erstmalig hielt jedoch ein Thema aus dem Holzbau Einzug in die Agenda des Fachtags für Ingenieure und Baufachleute. Dr.-Ing. Karl Kleinhanß präsentierte den rund 200 Besuchern "Konstruktionen und Verbindungen im modernen Holzbrückenbau". Hans Peter Trehkopf, Mitglied der Geschäftsleitung, Adolf Würth GmbH & Co.KG, wies bei der Ankündigung des Vortrags von Dr. Kleinhanß darauf hin, dass Holzbau immer stärker im Kommen und man sich dieser wachsenden Bedeutung bei Würth bewusst sei.

In seinem Vortrag legte Kleinhanß an zehn Punkten dar, warum Holz gegenüber Beton die intelligentere Wahl beim Brückenbau sei. Das Verhältnis von Eigengewicht zu Nutzlast etwa sei bei Holzbrücken deutlich besser. Zudem wären Brücken aus Holz auch weniger anfällig für schädliche Einwirkungen von Sauerstoff (Oxidation), Wasser und Frost oder Chlorid aus dem im Winter eingesetzten Tausalz. Im Brandfall, etwa durch ein brennendes Unfallfahrzeug unter der Brücke, halte Holz die Brücke stabil während Betonbrücken nach einer gewissen Branddauer porös würden und einsturzgefährdet seien. Holz verkohlt nur oberflächlich und schützt so seinen Kern. Die Traglast bleibt bei entsprechender Dimensionierung der Holzträger erhalten. „Ein anderer aber nicht weniger wichtiger Aspekt ist der ökologische Wert“, sagt der Brückenbauexperte und erläutert: „Beton braucht Rohstoffe. Holz wächst nach. Beton verbraucht bei der Herstellung CO2, Holz speichert CO2.“ 

proHolzBW und Schaffitzel Holzindustrie, die der Würth GmbH & Co.KG im Rahmen des proHolzBW Partnernetzwerks, partnerschaftlich verbunden sind, nahmen die Gelegenheit wahr und informierten im Ausstellerbereich des Symposiums zusätzlich über die Vorzüge von Holzbrücken und des Holzbaus im Allgemeinen.