Mehr Holzbau in den Kommunen

Walter Bauer im Gespräch mit 35 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern

Präsentation der Vorfertigung von Bauelementen im modernen Holzbau

Frank Schneider

Christoph Jost (l.) und Bürgermeister Kurt Wackler (r.) im Gespräch mit den Gästen

Walter Bauer und proHolzBW informieren 35 amtierende und ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über Holzbaulösungen für kommunale Bauaufgaben, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten

Ostfildern, 17. April 2019. Walter Bauer, Präsident des Holzbau Deutschland Instituts und Geschäftsführer der Bauer Holzbau GmbH, begrüßte am Donnerstag, den 17. April 2019, 35 amtierende und ehemalige Bürgermeister in seinem Betrieb in Satteldorf-Gröningen. Gemeinsam mit Architekt Frank Schneider und proHolzBW Geschäftsführer Christoph Jost informierte er die politischen Entscheider über Holzbaulösungen für kommunale Aufgaben, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten. Satteldorfs Bürgermeister Kurt Wackler war ebenfalls vor Ort, um seine Amtskollegen zu begrüßen. Als holzbauerfahrener Bürgermeister war er für sie zudem ein idealer Ansprechpartner für den Erfahrungsaustausch.

Zur Einführung in die Materie erläuterte Walter Bauer seinen Gästen die Vorzüge des modernen Holzbaus praxisnah am Beispiel eines vorgefertigten Bauelements für ein Dach, dass gerade in seinem Betrieb konstruiert wird. Architekt Frank Schneider zeigte den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern anschließend Beispiele auf, in denen kommunale Bauprojekte auf vorbildliche Weise durch Holzbauten umgesetzt wurden. Von Christoph Jost erhielten die kommunalen Entscheider einen Überblick über die Beratungsangebote der proHolzBW, deren Möglichkeiten Kommunen bei der Planung von Holzbauprojekten zu unterstützen und welche Fördermittel es für diese gegebenenfalls gibt. Gerade vor dem Hintergrund der von der Landesregierung ausgerufenen Holzbau-Offensive für Baden-Württemberg sei es notwendig, auch die Städte und Gemeinden mitzunehmen und bestmöglich über den Holzbau zu informieren. „Denn das Ziel, dem Klimawandel durch eine neue, nachhaltigere Baukultur zu begegnen und gleichzeitig Baden-Württembergs Vorreiterrolle in Sachen Holzbau auszubauen, kann nur gelingen, wenn auch die Kommunen mehr auf Holz bauen“, sagt Jost.