Reise entlang der Wertschöpfungskette Holz

Studierendengruppe der Hochschule Rottenburg zu Besuch im Holzwerk Keck mit Professorin Monika Bachinger (4.v.l.) und Geschäftsführer Steffen Rathke (Bildmitte)

Betriebsführung Holzwerk Keck

Betriebsführung Holzwerk Keck

Uli Hanßum

Betriebsführung Holzhandlung Wider

Studierendengruppe der Hochschule Rottenburg zu Besuch im Forum Holzbau

Studierende der Hochschule Rottenburg besuchen Holzwerk Keck, Holzhandel Wider und die proHolzBW GmbH

Ostfildern, 19. Mai 2018. Studierende der Hochschule Rottenburg haben sich gestern mit proHolzBW auf Exkursion begeben, um Einblicke in verschiedene Bereiche der Wertschöpfungskette Holz zu gewinnen. Im Zentrum des Interesses standen zwei Familienbetriebe, die dem Rohstoff Holz seit weit mehr als 100 Jahren verbunden sind, sowie das Forum Holzbau, Sitz des Zimmererverbands Holzbau Baden-Württemberg und der proHolzBW GmbH.

Geschäftsführer Steffen Rathke begrüßte die Gruppe im Holzwerk Keck in Ehningen. 1903 gegründet, hat sich der Familienbetrieb zu einem hochmodernen Sägewerk entwickelt, dessen Produkte von Kunden, auch über die Grenzen Europas hinaus, geschätzt werden. So verfügt Keck über einen der wenigen Rundholzplätze in Europa, am dem sowohl Laub- als auch Nadelholz durch Werksvermessung erfasst und eingeteilt werden kann. Neben moderner Technik, betonte Rathke, sei heute aber auch ein gelebter Dienstleistungsgedanke entscheidend für den Erfolg seines Unternehmens. „Wir setzen unser ganzes Know-how und Equipment ein, um die Anforderungen und Wünsche unserer Geschäftspartner hundertprozentig zu erfüllen“, sagt der Geschäftsführer.

Uli Hanßum, Geschäftsführer der Holzhandlung Wider sieht das genauso: „Die Basis unseres Erfolgs sind gute Mitarbeiter, moderne Produkte und ein guter Draht zu den Kunden.“ Den pflegt das 1885 gegründete Unternehmen auch mit Lieferanten und Geschäftspartnern aus ganz Europa. Teilweise schon fast so lang, wie das Unternehmen selbst besteht. Bei einem Rundgang über das Betriebsgelände machten sich die Studierenden ein Bild von den verschiedenen Produkten, die im Holzhandel vertrieben werden, vom Brettschichtholz über Konstruktionsvollholz bis zu Siebdruckplatten und vielem mehr.  

Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch im Forum Holzbau in Ostfildern, bei dem proHolzBW Clustermanager Jan Bulmer den Studierenden die Bedeutung der Netzwerkarbeit für die Branche erläuterte. Innerhalb der Wertschöpfungskette gibt es viele unterschiedliche Bereiche mit ganz eigenen Partikularinteressen. Netzwerkarbeit trägt dazu bei, dass diese Bereiche miteinander in Austausch treten, Verständnis für die Interessen des jeweils anderen entwickeln und gemeinsam an Lösungen arbeiten, durch die Abläufe und Produktivität entlang der Wertschöpfungskette zum Wohle aller optimiert werden. Um diese Aufgabe zu erfüllen, bietet proHolzBW verschiedene Veranstaltungsformate an, die sowohl als Netzwerk- als auch als Informationsplattform genutzt werden können.